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Praxis für Kinderpsychotherapie
Dr. Sabina Lackner
Psychotherapeutin für Kinder, Jugendliche und deren Familien
Als systemische Psychotherapeutin für Kinder und Jugendliche unterstütze ich Kinder, Jugendliche und deren Familien bei Entwicklungsprozessen und psychischen Belastungen in allen Lebensbereichen. Dazu biete ich einen sicheren Raum für Kinder und Jugendliche.
Was ist systemische Familientherapie?
Wie arbeite ich als systemische Familientherapeutin mit Ihren Kindern und Jugendlichen?
Bei belastenden Situationen mit Ihrem Kind oder herausfordernden Entwicklungsprozessen versuche ich in erster Linie herauszufinden, in welchen Beziehungen und Situationen Schwierigkeiten entstehen und was diese aufrechterhält.
Bei Bedarf beziehe ich Eltern und andere Bezugspersonen in die Therapie mit ein. Je nach Alter und Anliegen finden Gespräche mit Ihrem Kind allein, nur mit den Eltern oder gemeinsam statt.
Ich arbeite ressourcenorientiert: Was kann Ihr Kind bereits gut? Wann ist das Problem weniger stark? Wer oder was hilft?
Gespräche gestalte ich altersgerecht. Bei jüngeren Kindern kommen häufig Spiel, Zeichnungen, Figuren, Geschichten oder andere kreative Methoden zum Einsatz.
Bei Jugendlichen ist das Einzelgespräch oft wichtiger. Dabei wird besonders auf Selbstständigkeit, Vertrauen und die eigene Sichtweise des Jugendlichen geachtet.
Ich untersuche Muster und Beziehungen wie etwa wiederkehrende Konflikte zwischen Eltern und Kind, Rollen in der Familie oder Kommunikationsmuster. Ziel ist es, dass sich die Beteiligten besser verstehen und anders miteinander umgehen können.
Gemeinsam probieren wir konkrete Veränderungen aus und suchen neue Perspektiven, um festgefahrene Sichtweisen zu verändern. Beispielsweise können neue Formen der Kommunikation, kleine Verhaltensänderungen oder andere Reaktionen auf Konfliktsituationen vereinbart werden.
Wann ist systemische Psychotherapie bei Kindern und Jugendlichen sinnvoll?
Ich helfe bei vielen unterschiedlichen Themen rund um die Entwicklung, dem Verhalten und dem emotionalen Wohlbefinden von Kindern und Jugendlichen. Typische Gründe, systemische Psychotherapie in Anspruch zu, sind zum Beispiel:
Wichtig ist: Man muss nicht warten, bis ein Problem „schlimm genug“ ist.
Emotionale Probleme
wenn ein Kind häufig traurig, ängstlich, wütend oder stark verunsichert wirkt. Dazu gehören auch Themen wie Trennungsängste, Albträume oder geringes Selbstwertgefühl
Verhaltensauffälligkeiten
zum Beispiel starke Wutausbrüche, Aggression, Rückzug, extreme Schüchternheit oder Probleme, Regeln einzuhalten
Schwierigkeiten in Schule oder Kindergarten
Konzentrationsprobleme, Lernschwierigkeiten, Prüfungsangst, Schulverweigerung oder Konflikte mit Lehrpersonen und anderen Kindern
Soziale Probleme
wenn es schwerfällt, Freundschaften zu knüpfen oder zu halten, oder wenn es häufig zu Streit mit Gleichaltrigen kommt
Belastende Lebensereignisse
Trennung der Eltern, ein Umzug, Krankheit, Tod in der Familie oder die Konfrontation mit belastenden Erlebnissen
Entwicklungsfragen
zum Beispiel bei Verzögerungen in der Sprachentwicklung, motorischen Entwicklung oder bei Unsicherheiten im Verhalten im Vergleich zu Gleichaltrigen
Psychische Erkrankungen
Verdacht auf z. B. Angststörungen, Depressionen, ADHS oder Essstörungen
Familiäre Konflikte
wenn es häufig Streit gibt, Kommunikationsprobleme bestehen oder das Zusammenleben sehr belastet ist
Wie arbeite ich mit Kindern und Jugendlichen?
Vor allem bei jüngeren Kindern, die ihre inneren Konflikte und seelischen Nöte noch nicht gut sprachlich ausdrücken können, nutze ich Spielen, Zeichnen, Rollenspiele oder kreative Materialien als Kommunikations- und Ausdrucksmittel.
Folgende Interventionen können dabei anlassbezogen und altersgerecht zur Anwendung kommen.
Die Termingestaltung erfolgt flexibel nach Ihren Bedürfnissen, um die Therapie optimal in Ihren Familienalltag zu integrieren.

Über mich
Ich arbeite beruflich seit mehr als 25 Jahren mit Kindern und Jugendlichen und als systemische Familientherapeutin auch sehr häufig mit Familien und deren besonderen Herausforderungen.
Meine Ausbildung zur Psychotherapeutin habe ich am ÖAS – Österreichische Arbeitsgemeinschaft für systemische Therapie und systemische Studien - gemacht. Die Teilnahme an nationalen und internationalen Kongressen für Psychotherapie ermöglicht mir laufende Weiterbildung und, am neuesten Stand der Forschung zu bleiben. Ich empfinde es nach wie vor als ein großes Privileg, an der Entwicklung von Kindern und Jugendlichen mitwirken zu dürfen.
Ich bin verheiratet und Mutter von 3 erwachsenen Kindern.
Häufig gestellte Fragen
Ab welchem Alter kann mein Kind in Psychotherapie gehen?
Psychotherapie ist grundsätzlich in jedem Kindesalter möglich, auch bei Kleinkindern und Vorschulkindern. Voraussetzung ist nicht die Fähigkeit zu sprechen, sondern die Bereitschaft zum Kontakt. Gerade bei sehr jungen Kindern arbeite ich häufig über das Spiel und beziehe die Eltern eng ein.
In meiner Praxis behandle ich Kinder und Jugendliche bis 15 Jahre.
Dürfen Eltern bei der Therapie dabei sein?
Das hängt vom Alter des Kindes und vom therapeutischen Prozess ab.
Bei jüngeren Kindern sind Elterngespräche ein fester Bestandteil der Behandlung. Sie finden regelmäßig statt, entweder parallel zur Kinderstunde oder in eigenen Terminen. Beim eigentlichen Therapiegespräch oder -spiel mit dem Kind sind Eltern in der Regel nicht dabei: Das Kind braucht einen geschützten Raum, der nur ihm gehört.
Bei Jugendlichen gestaltet sich die Elterneinbeziehung behutsamer, immer in Abstimmung mit dem Jugendlichen selbst.
Was tue ich, wenn mein Kind nicht in Therapie will?
Kein Kind sollte zur Therapie gezwungen werden. Therapeutische Arbeit braucht, auch in kleinen Dosen, eine minimale Bereitschaft zur Beteiligung. Fehlt diese völlig, lohnt sich zunächst ein Elterngespräch: Wir schauen gemeinsam, was hinter der Ablehnung steckt — Angst, Scham, das Gefühl, „falsch” zu sein — und wie man dem Kind einen anderen Zugang ermöglichen kann.
Manchmal ist der erste Schritt ein unverbindliches Kennenlernen, das ausdrücklich keine Therapie ist. Das verändert die Haltung vieler Kinder.
Wie lange dauert eine Kinderpsychotherapie?
Das lässt sich nicht pauschal beantworten.
Grob unterscheiden wir zwischen Kurzzeittherapie (10 Stunden) und Langzeittherapie, die länger dauert. Welche Form sinnvoll ist, ergibt sich aus dem Schweregrad der Beschwerden, der Geschichte des Kindes und dem gewählten Verfahren. Das besprechen wir nach den ersten probatorischen Sitzungen gemeinsam.
Eine Therapiestunde dauert 50 Minuten und findet anfangs meist wöchentlich und in weiterer Folge in längeren Abständen statt.
Was kostet Kinderpsychotherapie — und wer zahlt?
Eine Einheit á 50 Minuten kostet 90 Euro. Die Honorarnote können Sie bei Ihrer Krankenversicherung einreichen, die je nach Versicherung einen Teil der Kosten rückerstattet.
Braucht mein Kind eine Diagnose, um in Therapie zu gehen?
Im Erstgespräch lernen wir uns kennen. Ich höre zu, was Sie bewegt, und wir schauen gemeinsam, was Ihr Kind braucht. Das Gespräch dauert 50 Minuten und findet mit den Eltern statt, bei älteren Kindern und Jugendlichen auch mit dem Kind selbst.
Muss mein Kind Medikamente nehmen?
Nein, Medikamente sind kein notwendiger Bestandteil einer Psychotherapie. In vielen Fällen ist eine psychotherapeutische Behandlung allein ausreichend. Wenn eine medikamentöse Unterstützung sinnvoll erscheint, erfolgt diese in Absprache mit dem behandelnden Kinder- und Jugendpsychiater oder Kinderarzt. Die Entscheidung liegt immer bei den Eltern und dem Kind.
Was bedeutet Schweigepflicht in der Therapie?
Unsere Gespräche finden immer in einem geschützten Raum statt. Das heißt: Ich werde keine Inhalte daraus weitergeben. Das betrifft sowohl die Elterngespräche, wie auch die Therapiestunden mit den Kindern und Jugendlichen.
Noch eine Frage offen?
Wenn Ihre Frage hier nicht beantwortet wurde: Sprechen Sie mich gerne an.
Wo findet die Therapie statt?
Meine Praxis befindet sich in einem historischen Steinhaus in 2453 Sommerein, Halterzeile 31 mit einem nicht einsehbaren Garten, den ich sehr gerne für unterschiedliche Interventionen mit meinen KlientInnen nutze. In unmittelbarer Nähe zur Praxis befindet sich eine Bushaltestelle, vor der Praxis genügend Platz zu parken.
Absageregelung
Falls ein Termin für eine Therapieeinheit nicht eingehalten werden kann, ersuche ich aus organisatorischen Gründen diesen bitte spätestens 48 Stunden davor abzusagen. Ansonsten muss ich diesen in Rechnung stellen.
Kontakt & Terminvereinbarung
Kontaktieren Sie mich gerne für ein Erstgespräch in meiner Praxis. Das psychotherapeutische Erstgespräch dient vor allem dem gegenseitigen persönlichen Kennenlernen in einer entspannten und wertfreien Umgebung.
Email: praxis@psychotherapeutin-dr-lackner.at
Telefon: +43 (0) 664 566 1624
Adresse: Halterzeile 31, 2453 Sommerein